Zum Start der Bundesliga Rückrunde

Februar 1, 2009 um 1:29 am | Veröffentlicht in Sport | Hinterlasse einen Kommentar


Das geht ja scho mal gut los für meine Bayernfans! 1:0-Auswärtsniederlage in Hamburg! Und nach den Ergebnissen von heute (Sieg Hertha, Sieg Hoffenheim) sind die Bayern gleich auf den vierten Platz abgerutscht.

Erstaunt hat mich scho, dass unser Uli Hoeneß diesmal trotz der strittigen Schiedsrichterentscheidungen relativ ruhig geblieben is. Nur der Kaiser höchstpersönlich hat sich bei Premiere in seiner Funktion als Experte sehr über Knut Kircher und seinen Assistenten echauffiert. So hat er es beispielsweise überhaupt nicht verstanden, warum der Mann in gelb beim vermeintlichen 1:0 der Bayern durch Luca Toni auf Stürmerfoul entscheiden konnte, nur weil der andere Mann in gelb, der an der Linie nämlich, sein Fähnlein gehoben hat… Der Oberunparteiische hätte sich gefälligst auf sein Recht auf freie Selbstbestimmung berufen und nicht die Arbeit von seinem Kollegen verrichten lassen sollen! Unverständnis stand dem Kaiser ins Gesicht geschrieben, was ich nicht nachvollziehn kann…

so gab es nämlich erst in der Hinrunde hitzige Diskussionen über eine ähnliche Entscheidung bei der, der Schiedsrichter seinen Assistenten ignoriert hatte. Wie es der Zufall will auch bei einem HSV-Spiel (wer nochmal war der Gegner? Jakob, weißt du des vllt?). In diesem Fall hatte damals der Linienrichter wegen Foulspiels des gegnerischen Angreifers die Fahne gehoben, woraufhin die Hamburger Abwehrspieler, die mit dem sicheren Pfiff des Schiedsrichters rechneten, ihre Bemühungen, dem Stürmer den Ball abzunehmen, einstellten. Jedoch kam es anders wie von vielen gedacht: Der Unparteiische ließ Vorteil gelten und gab somit dem Angreifer frei Bahn ins HSV-Tor einzunetzen, was der dann auch tat… Tja was soll man da sagen? Blöd gelaufen…

Ein kurzer Satz noch zu Hoffenheim: Glückwunsch zum ersten Bundesligasieg im ersten Bundesligaspiel im neuen, in Rekordzeit (22 Monate! Privatbaustelle an der 24 h gearbeitet wurde) hochgezogenen Fußballtempel.

So, und jetzt is SuperSunday! Der erste Sonntag im Februar, an dem in Amerika DAS Sportereignis des Jahres stattfindet: Der SuperBowl. In Tampa wird in der Nacht vom Sonntag auf Montag zum 43ten mal um die wohl bedeutenste Salatschüssel der Welt gespielt. Die Arizona Cardinals versuchen ihr Glück gegen die Pittsburgh Steelers. Männer aus Steelcity schicken sich an den SuperBowl zum sechsten Mal zu gewinnen, angeführt werden sie von ihrem Quarterback mit dem wohlklingenden Namen Ben Roehtlisberger, dessen Ur-Großvater 1873 aus Unterfrittenbach in die USA immigrierte, aber das nur am Rande.

Wer keine Lust hat, sich die Nacht allein um die Ohren zu schlagen, is gerne eingeladen, das Spektakel bei dem ein oder anderem Bier (evtl. auch Kaffee) auf Großbildleinwand anzuschauen, kann gern im Wirtshaus zum Stern in Dinkelsbühl vorbeischaun. Ich werds mir da anschauen.

Los geht des ganze ab Mitternacht!

St. Pauli ist Kult! Aber wie lange noch?

November 8, 2008 um 4:31 pm | Veröffentlicht in Sport | 1 Kommentar


Viel hat sich in letzter Zeit auf St. Pauli getan. Die Kultstätte von einst, das Millerntorstadion, wandelt sich mit der Zeit mehr und mehr zu einer modernen Fußballarena. Zugegeben, bei einem Fassungsvermögen von mittlerweile 23.201Zuschauern kann man natürlich nicht wirklich von einer Arena sprechen, aber die berühmte Sportanlage auf dem Heiligengeistfeld wird seit 2006 schrittweise runderneuert und saniert. Und zwar Tribüne für Tribüne. 2014 soll das Stadion dann in neuem Glanz erstrahlen und 27.000 Fans fassen. Ein guter Wert für einen Zweitligisten. Der Umbau ist auch nötig, denn das Millerntorstadion war marode und entsprach langsam aber sicher nicht mehr den Auflagen des DFB.

Die neue, überdachte Südtribüne ist vor kurzem fertiggestellt worden und beinhaltet nun auch die Räumlichkeiten die man von anderen Stadien gewohnt ist: ein meist (überfüllter) Fanshop, ein Vereinsrestaurant, ein Kartencenter im Eingangsbereich statt den Kartenhäuschen von einst und Essensstände auf der Rückseite der eigentlichen Tribüne anstatt den Currywurstbuden, die sich früher vorm Stadion tummelten. Die Fassade der neuen Südkurve ist aus rotem Backstein und Glas, auf dem ein überdimensionales Vereinswappen prangt. Modern, sauber, fast schon steril, zumindest der Teil des Stadions hat schon viel von dem maroden Charme des Kiezes eingebüßt. Sicher, der Umbau kostet viel Geld. Geld, das bei St. Pauli nicht im Überfluß vorhanden ist. Da hilft also nur die Flucht nach vorne! Mit einer eigenen Kollektion und dem Slogan „Die Straße trägt St. Pauli“ wird im Fanshop um Käufer gebuhlt. Und dies funktioniert. Der FC St. Pauli, der mittlerweile fast schon zu einer Art Marke geworden ist, ist Kult! Und das Geld ist für den Stadionumbau auch bitter nötig, also an sich eine unterstützenswerte Sache, wenn sie nicht Überhand nimm!

Das St. Pauli in diesen Dingen nicht ganz ungeschickt vorgeht, zeigte beispielsweise vor Jahren die Aktion, als man, damals noch als Erstligist, den großen FC Bayern München schlug, der kurz vorher Weltpokalsieger geworden war, und prompt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Weltpokalsiegerbesieger“ drucken ließ. Jeder der das T-Shirt kaufte, wurde zum „Retter“ (ebenfalls auf dem T-Shirt aufgedruckt) des Vereins, der sich damals in akuter finanzieller Not befand.

Was mir nun an der ganzen Sache zu denken gibt, ist die Tatsache, dass der FC St. Pauli Gefahr läuft seinen Kult zu kommerzialieren. Der Kultstatus des Kiezes und seiner Kicker wird instrumentalisiert für Merchandisezwecke, also Vorgänge die natürlich im Profifußball alltäglich sind. Nur, St. Pauli ist nicht alltäglich. St. Pauli steht doch für etwas anderes. Er steht für einen eigenen Lebensstil, für einen Verein, der stehts seinen ganz eigenen Weg gegangen ist und deswegen von so vielen Fans geliebt und geschätzt wird. Man will doch eigentlich nicht so sein wie die beispielsweise der selbstgefällige FC Bayern München, man will nicht zu diesem Establishment gehören, deswegen ja wohl auch der Ausdruck „non established since 1910“. Der FC St. Pauli stand immer auch für das Gefühl, dass man egal wie groß die (meistens finanziellen) Probleme auch waren, diese Probleme lösen konnte, weil die Fans in allen Zeiten immer treu zu dem Verein gestanden haben, weil der Verein für sie etwas ganz Besonderes repräsentierte. Etwas, das man nicht einfach dem Kommerz preisgeben sollte.


Bereit fürs Finale?

Juni 25, 2008 um 5:03 pm | Veröffentlicht in Sport | 1 Kommentar

Heut abend ist es also soweit: die deutsche Nationalelf kann über einen Sieg im Halbfinalspiel gegen die türkische Auswahl ins Finale der Europameisterschaft einziehen. Spötter betiteln die Begegnung auch: Deutschland gegen Berlin. Höchste Zeit also, sich mal mit unserem heutigen Gegner genauer auseinander zusetzen.

Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei obengenannter Aussage, natürlich nur um eine Provokation handelt, der allerdings ein Irrtum zugrunde liegt und zwar der, dass Berlin die drittgrößte türkische Stadt sei. Die drei größten Städte der Türkei sind Istanbul (10 Mio Ew.), Ankara (4,1 Mio Ew.) und Izmir (3,1 Mio Ew.). Berlin hat zwar 3,4 Millionen Einwohner und wäre somit rein zahlenmäßig gesehen tatsächlich die drittgößte türkische Stadt. Ein Ausflug zu Wikipedia zeigt jedoch schnell, dass in Berlin rund 200 000 türkische oder türkisch-stämmige Bürger leben, vorwiegend im Stadtviertel Berlin-Kreuzberg. Ein Superlativ kann Berlin im Bezug auf die Türkei aber doch vorweisen: Kreuzberg ist mit seinen 200 000 türkischen Einwohnern die weltweit größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei.

Quellen: Berlin, Istanbul, Ankara, Izmir

P. S.: Kaiserkind gibt’s (wie ihr sicher schon wisst) bei Rock im Spitalhof am 12. Juli live zu erleben.

P. P. S.: Das inoffizielle EM-Lied gibt’s hier gratis zum Download.

„Club A-Jugend“ verpasst Sprung in die Junioren-Bundesliga

Juni 15, 2008 um 6:10 pm | Veröffentlicht in Sport | Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem sich die Jungs um Trainer Alois Reinhardt (Vater des FCN-Profis Dominik Reinhardt) mit dem 1:1 im Hinspiel in Unterhaching eine passable Aussgangssituation verschafft haben, konnten die jungen Glubberer heute den Aufstieg nicht unter Dach und Fach bringen.

Sie verloren heute am Valznerweiher gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:1 (0:1). Die klare spielerische Überlegenheit konnte nicht in Tore umgewandelt werden, nur einmal war man nah dran als nach einem Freistoss nur die Latte getroffen wurde. Und so ging’s wie so oft im Fußball: wenn du vorne nicht triffst, ist es nur eine Frage der Zeit bis du dir eins einfängst. Und so kam’s dann in der 41. Minute, als ein einziger kluger Pass aus dem Mittelfeld die Viererkette der Glubberer überlistete und Hachings einzige Sturmspitze Sebastian Mützel freistehend zum 1:0 einnetzte.

Der einsetztende Regen schien den Reinhardt-Schützlingen nicht gerade entgegenzukommen, denn in Hälfte zwei spürte man zwar den Willen des Teams, sah aber, dass ein ums andere Mal ein durchdachtes Konzept fehlte um entscheidend gefährlich zu werden.

In den Schlussminuten wurde es dann doch nochmal hitzig, als sich neben den Wadenkrämpfen auf beiden Seiten auch nochmal die Torszenen häuften. Zweimal drangen Club-Junioren gefährlich in den Haching-Strafraum ein und hätten für die Tacklings ihrer Gegner wohl beide Male einen Elfmeter bekommen, wenn, ja wenn sie sich hätten fallen lassen. So war ihr Verhalten zwar fair, letztendlich aber unclever. Die zahlreichen Konterchancen, die sich für Haching noch ergaben, blieben ungenutzt, nicht zuletzt deshalb, weil man vor allem darauf bedacht war, möglichst viel Zeit herauszuschinden und so das Ergebnis über die Runden zu bringen.

So blieb’s bei der 0:1 Niederlage, die für den Club den Verbleib in der Bayernliga bedeutet und wohl auch das Verlassen des Nachwuchs Spielers Niklas Hörber, der schon von Felix Magath beäugt wurde und zu Erkennen gab, beim Verpassen des Aufstiegs den 1. FCN zu verlassen.

Europameisterschaft 2008

Juni 10, 2008 um 5:55 pm | Veröffentlicht in Sport | 2 Kommentare
P.S.: Wer findet den Fehler auf dem Bild?

1. FC Nürnberg – AZ Alkmaar 2:1

Dezember 6, 2007 um 9:27 pm | Veröffentlicht in Sport | Hinterlasse einen Kommentar

So gestern war mer in Nürnberg beim Glubb und ham uns den hochverdienten und überaus wichtigen Sieg gegen den AZ Alkmaar im Uefa-Cup angschaut. War wirklich n gutes Spiel, Stimmung auch top (obwohl noch 5000 Fans mehr reingepasst hätten), hat mich echt überzeugt, also größtenteils (des was der benko und beauchamp zamgspielt ham, weiß ich heut noch net). Ja, gelungener Abend würd ich mal sagen, übrigens der letzte Glubb-Sieg seit 18 Jahren im internationalen Geschäft (1989 hat’s zum letzten mal geklappt damals gegen den AS Rom, wenn ich durch n Rolf richtig informiert worn bin).

Nur für’s Reli lernen war an dem Tag keine Zeit mehr. Dann musst ich halt auf mei „Bibelfestigkeit“ und viel mehr noch auf mei Bibel vertrauen… hm des blöde war nur, dass die mir der Hans nach der halben Stunde weggenommen hat…

Btw: hab eine Zahl richtig beim Lotto, nämlich die 16… wer bietet mehr?

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